Die ersten Güterverzeichnisse in Deutschland stammen aus dem 8. Jahrhundert. Im späten Mittelalter (um 1624) wurde in Württemberg die Einrichtung eines Katasters vorangetrieben, um insbesondere das Steuersystem zu verbessern. Bereits damals lassen sich die wesentlichen Ziele des Liegenschaftskatasters erkennen:

  • Abmarkung der Grundstücke zur Vermeidung von Grenzstreitigkeiten und Erhaltung des Nachbarfriedens
  • Führung von Grundstücksregistern zur Sicherung des Eigentums und Erfüllung anderer öffentlicher Aufgaben

Vermessung heute:

  • Die Fortführung der Dauerrisse auf Folie oder Papier entfällt
  • Lagenachweis der Grenzpunkte über Koordinaten im Gauß-Krüger Koordinatensystem
  • Vermessung mit graphischem Feldbuch und GPS (Satelliten-Navigation)
  • Datenhaltung in der Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK) durch die Staatlichen Vermessungsämter